Blind – Placebo
•Juni 14, 2009 • Kommentar schreibenMagic Gurami
•April 28, 2009 • Kommentar schreiben
In einem alten Körper haust ein junger Geist: dieses Foto habe ich vor drei Jahren aufgenommen und der Gurami erfreut sich immer noch bester Gesundheit.
© Undine
Seemann
•November 5, 2008 • 2 KommentareMusic by Rammstein
Wo willst Du hin?
So uferlos
Die kalte See.
Komm in Mein Boot!
Der Herbstwind hält
Die Segel straff!
Lilitha und ich hatten damals auf dem Konzert in Wien das Vergnügen ebenfalls unter das Boot zu kommen
Der Fischer
•Oktober 1, 2008 • Kommentar schreibenJohann Wolfgang von Goethe
Das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll,
Ein Fischer saß daran,
Sah nach dem Angel ruhevoll,
Kühl bis ans Herz hinan.
Und wie er sitzt und wie er lauscht
Teilt sich die Flut empor;
Aus dem bewegten Wasser rauscht
Ein feuchtes Weib hervor.
Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm:
Was lockst du meine Brut
Mit Menschenwitz und Menschenlist
Hinauf in Todesglut?
Ach wüßtest du, wie’s Fischlein ist
So wohlig auf dem Grund,
Du stiegst herunter, wie du bist,
Und würdest erst gesund!
Labt sich die liebe Sonne nicht,
Der Mond sich nicht im Meer?
Kehrt wellenatmend ihr Gesicht
Nicht doppelt schöner her?
Lockt dich der tiefe Himmel nicht,
Das feuchtverklärte Blau?
Lockt dich dein eigen Angesicht
Nicht her in ewgen Tau?
Das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll,
Netzt’ ihm den nackten Fuß;
Sein Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll,
Wie bei der Liebsten Gruß.
Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;
Da wars um ihn geschehn:
Halb zog sie ihn, halb sank er hin,
Und ward nicht mehr gesehn.
Sandkorn in einer Muschel
•Juli 31, 2008 • Kommentar schreibenSeit Tagen
Sind wir.
Sand.
Durch meine Gedanken
Zeitsand.
Wir sind, wie wir sind.
Blind.
Durch den Absinth.
Schon seit Tagen.
Sind wir.
Was wir sind
Zeitsand.
In einer Kinderhand.
Eine Träne im salzigen Meer.
Ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Nein.
Zeitsand.
In unserem Verstand.
Ein Sandkorn in einer Muschel.
© Undine
Jordan
•Juli 9, 2008 • Kommentar schreibenMusic by Megaherz
Jenseits des Stroms
Wart’ ich auf dich
Faß dir ein Herz
Geh in das Licht
Jenseits des Stroms
Wart ich auf dich
Ob im Garten des Herrn
Im Feuer der Hölle
Nichts wird mehr sein wie es war
Ob in Brennender Glut
Im ewigen Eis
Nichts wird mehr sein wie es war
Ob Himmelhoch jauchzend
Zu Tode betrübt
Nichts wird mehr sein wie es war
Wenn du bei mir sein willst
Wenn du bei mir sein willst
Mußt du ber den Jordan gehn
Über den Jordan gehn
Laß uns gehn!
Der Albatros
•Juli 9, 2008 • Kommentar schreibenVon Charles Baudelaire
Oft kommt es, dass das Schiffsvolk zum Vergnügen
Die Albatros – die grossen Vögel – fängt,
Die sorglos folgen wenn auf seinen Zügen
Das Schiff sich durch die schlimmen Klippen zwängt.
Kaum sind sie unten auf des Deckes Gängen,
Als sie – die Herrn im Azur – ungeschickt
Die grossen weissen Flügel traurig hängen
Und an der Seite schleifen wie geknickt.
Der sonst so flink ist nun der matte Steife.
Der lüfte König duldet Spott und Schmach:
Der eine neckt ihn mit der Tabakspfeife
Ein andrer ahmt den Flug des Armen nach.
Der Dichter ist wie jener Fürst der Wolke -
Er haust im Sturm – er lacht dem Bogenstrang.
Doch hindern drunten zwischen frechem Volke
Die riesenhaften Flügel ihn am Gang.



